Der ArcTec Pro XXL, Compound Stabilisator
Da ich in die Entwicklung des ARCTEC Pro XXL ein klein wenig mit
eingebunden war, kam das Endergebnis nicht sooo überraschend für mich.
Ich wusste im Vorfeld, hier kommt was wirklich Revolutionäres!
Ein Compound Stabilisator, der es dem Schützen ermöglicht ein extremes
Feintuning zu machen und den Stabi wirklich auf sich und seinen Bogen
abzustimmen.

Von der Optik her:
Ein fettes, ultra-steifes Carbonrohr mit feinen Kreuzwicklungen; schon
beeindruckend und der Dämpfer strahlt die Eleganz und Präzision eines komplexen
Maschinenbauteils aus. Die Verarbeitung ist ohne Tadel. Da gibt es nichts zu bekritteln.

Also rein optisch schon einmal ein echter Gewinn. Gegegnüber den Prototypen hat
ArcTec die Führungshülsen noch einmal verlängert und die Passtoleranzen noch
enger gemacht.
Der "Kopf", also der Dämpfer ist Weltweit einzigartig!
So etwas hat es bisher nicht gegeben. Unsere Idee war es, einen Stabilisator zu
bauen, der ein extremes Feintuning ermöglicht.
Dies ist von Henry Brüning, dem Kopf hinter ArcTec, ganz hervorragend umgesetzt worden.
Der Dämpfer besteht aus vier silbernen Gewichtsscheiben, vier Elastomer-
Zwischenscheiben, zwei Alu-Scheiben mit je 12 Schraublöchern und vier Gummi-
Dämpfungselemente. Die Gewichtsscheiben bringen jeweils 25 Gramm auf die
Waage. Somit kommt der gesamte Dämpfer auf 150 Gramm.


Durch die Hinzu- oder Wegnahme einzelner Dämpfer-Elemente kann die Härte
des Dämpfers auf jeden Bogen- und Schiesstyp abgestimmt werden.
Ich kann selber entscheiden, will ich 2, 3 oder 4 Gummielemente an den Dämpfer
bringen und in der jeweiligen Kombination mit den Gewichten experimentieren.
Die Gummielemente sind durch die Bohrungen der Adapterstücke in beliebiger
symetrischer Form einsetzbar (In Linie, im Dreieck oder im Quadrat).
Je mehr Elemente eingesetzt werden, desto härter verhält sich der Dämpfer.
Als grober Richtwert kann man sagen:
Mit 4 Gummielementen und 4 Gewichtsscheiben, reagiert der Dämpfer wie eine Doinker A-Bomb.
Mit 3 Gummielementen und 3 Gewichtsscheiben, reagiert der Dämpfer wie ein OK Schwabbel.
Mit 2 Gummielementen und 2 Gewichtsscheiben, reagiert der Dämpfer wie ein ArcTec XC.
Bei der Variante mit 2 Gummielementen, sollten diese so angeordnet sein, dass sie
links und rechts von der Mitte sitzen. Also waagerecht ausgerichtet.
Bei 3 Elementen sollte die Ausrichtung ein Dreieck, mit der Spitze nach unten, sein.
Bei 4 Elementen wieder waagerecht ausgerichtet.
Hier der ArcTec Pro XXL an meinem Pearson ADVANTAGE:

Und der Vergleich zum "dünnen Bruder" XC? Ja, es ist wirklich gelungen, ein paar Verbesserungen zu dem für meinen Geschmack sowieso schon genialen XC zu verwirklichen: Natürlich steht man mit dem XXL genauso schnell ruhig im Gold wie mit dem XC. Aber dann ist da noch das fette Carbonrohr:
Für Compound durch die erhöhte Masse und Stabilität ein Gewinn. Und der Dämpfer ist durch die Möglichkeit, ihn super-fein auf den Schützen einzustellen, ein echtes High Light!!
Für einen Compounder ist der "ArcTec Pro XXL" das Maß der Dinge in Sachen Stabi. Steif, schwer, ausbalanciert, hervorragende Dämpfung und mit Group Tuning-Fähigkeiten.
Nicht zu vergessen, sein "kleiner Bruder" der ArcTec ProHunter!

Ein 12 Zoll Jagd-Stabi mit den gleichen positiven Merkmalen, wie sein
größeres Pendant. Zusätzlich ist das Rohr des "Kleinen" mit Gel gefüllt,
in das noch zusätzlich stahlkugeln eingelassen sind. Der ProHunter
In den letzten Wochen konnten eine Reihe von Schützen diese beiden
Stabilistoren zur Probe schießen. NICHT EIN SCHÜTZE, der nicht auf Anhieb
begeistert war!
Hier der ProHunter auf meinem AIGIL, mit einem Custom Endgewicht.
(Wer auch so ein Endgewicht will, kann mir eine email schreiben!)



