Wie man ein "Back Tension" Release benutzt
Im Nachfolgenden, die verbreitetste Methode die entwickelt wurde, mit einem Back Tension Release zu schießen. Diese Methode schließt die Wirbelsäule und verschiedene Knochen ein, um die Abhängigkeit von der Muskulatur zu minimieren.
Ein "guter Schießstil" betrifft vor allem Deine Fähigkeit Deinen Körper durch eine bestimmte Anzahl von Bewegungen absolut zu kontrollieren! Alle diese Bewegungen müssen in Relation stehen zu Deiner letztendlich, zeitlich passend eingesetzten Rückenspannung!
Was ist Rückenspannung? (Back Tension)
Rückenspannung (Back tension) ist definiert als das Zusammenziehen auf der Zugseite der Rautenmuskeln und des Schulterblatthebemuskels. Das wiederum bewirkt, dass das Schulterblatt sich dreht und sich in Richtung Wirbelsäule bewegt.
Laienhaft ausgedrückt, benutze Deine Rückenmuskeln um Dein Schulterblatt näher an die Wirbelsäule zu bringen. Dieser Vorgang wird sowohl Deine Schulter, Zugarm und Zughand genug bewegen um das Release auszulösen.
Ablauf
Um sich die Rückenspannung richtig nutzbar zu machen, solltest Du den nachfolgen Schritten in vier Phasen folgen: 1.) Stand, 2.) Auszug, 3.) Zielen und 4.) Lösen. Diese Schritte, in der richtigen Reihenfolge, führen Dich zu effektivem Gebracuh der Knochenverbindungen anstelle des reinen Gebrauchs der Muskulatur. Es bringt Dich zu einem sauberen, konsistenten Schuss.
Schritt 1: Stand
Ein guter Schießstil beginnt mit einem guten, sicheren Stand. Die drei Hauptformen Deiner Fußstellung sind: parallel, offen und geschlossen. Wähle den für Dich bequemeren. Um mit Deinem Stand (Fußstellung) zu experimentieren, zeichne zwei Linien auf den Boden und folge den Fußabdrücken im nachfolgenden Diagramm:
Als nächstes, nocke einen Pfeil ein, während Du den Bogen in der Richtung hälst, in die Du schießen willst. Weiter, Deine Bogenhand sollte völlig entspannt sein, wenn Du sie im Griff plazierst. Nur Dein Daumenballen sollte den Bogengriff berühren. Deine Knöchel im 45° Winkel und Deine Finger und der Daumen sollten entspannt sein. Nun befestige Dein Release an der Sehne. Halte Dein Handgelenk gerade zu den Handmuskeln, während die Muskeln Deines Unterarmes entspannt bleiben. Richte Deine Körperhaltung gerade an Deinem Kinn aus und Deinem Kopf gerade über Deiner Wirbelsäule. Drehe Deinen Kopf zur Scheibe und konzentriere Deinen Blick auf den Punkt, den Dein Pfeil treffen soll.
Schritt 2: Auszug
Der Prozess des Ziehens beginnt mit dem Heben des Bogens vom Schultersockel, so das sich beide Schultern auf der selben Ebene befinden. Wenn Dein Bogen die Höhe erreicht, die sich ein wenig über Deinem Ziel befindet, ziehe den Bogen aus mit Hilfe Deines oberen Torsos.
Schritt 3: Zielen
Wenn Du den Auszug richtig hinbekommen hast, sollte der Bogen ein wenig oberhalb des Zieles stehen. Wenn Du etwas über dem Ziel beginnst, hilft Dir die Gravitation Dein Visier sauber ins Gold zu bringen. Steht das Visier dann genau im Center, sollte Dein Schulterblatt nahe der Wirbelsäule stehen. In der Zeit, in der Dein Unterbewusstsein die restliche Rückenspannung aufbaut, solltest Du Dich bewusst nur auf das Zielen konzentrieren.
Schritt 4: Lösen
Nun, (durch ständiges üben), muss Dein Unterbewusstsein weiter die Rautenmuskeln und den Schulterblatthebemuskel auf der Zugseite zusammen ziehen um das Schulterblatt noch näher an die Wirbelsäule zu bekommen. Gleichzeitig muss Dein Unterbewusstsein dafür sorgen, dass sich Deine Finger in der Releasehand anspannen. Die Rückenspannung sorgt dafür, dass sich Dein Ellenbogen horizontal nach hinten bewegt, wie in diesem Diagramm:
Die kleine Bewegung des Schulterblattes plus der Anspannung der Fingermuskeln bedingt die rechtzeitige Aktivierung des Release. Nachdem das Release ausgelöst hat, bleibt Dein Bogenarm oben und Dein Zugarm wird sich weiter nach hinten bewegen. Deine Augen sollten weiter auf das Ziel gerichtet sein, bis der Pfeil trifft. Zuletzt, analysiere den Schuss für ca. 4-5 Sekunden, dann vergiss es. Mache 3-4 tiefe Atemzüge zur Entspannung bevor Du den nächsten Pfeil einlegst.


